Aktuelles

Im Nachgang zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung liefert unser Tätigkeitsbericht 2013 eine Zusammenfassung der im vergangenen Jahr geleisteten Vereinsarbeit und Schwerpunktsetzung.

Auf folgende Projekte und Unterstützung konzentriert sich das ELBLAND-FORUM in den nächsten Monaten:

  • Durchführung unseres Unterrichtsmoduls Elektromobilität an sächsischen Schulen (Antragstellung und Finanzierung erfolgt über die SAENA)
  • Veranstaltungsentwicklung „Energiewende vom Ende her denken“ (Kongressidee)
  • Unterstützung des Projektes „Denk an deinen Beutel“, eine Beutel-Aktion des Elbtaler e.V. und des lokalen Einzelhandels zur Vermeidung von Müll
  • Unterstützung der Transition Town-Initiative Dresden

Bei Interesse an weiteren Informationen, Mitarbeit oder anderweitiger Unterstützung freuen wir uns auf Eure Kontaktaufnahme.

 

Mitgliederversammlung 2014

Alle Mitglieder und Interessierte sind recht herzlich zu unserer nächsten Mitgliederversammlung am Dienstag, den 08.April 2014, eingeladen.

Als Gast begrüßen wir an diesem Abend Ina Helzig, die Leiterin des Klimaschutzbüros der Stadt Dresden. Sie wird uns zu Beginn der Versammlung die Arbeit des Klimaschutzbüros vorstellen und mit uns diskutieren.

Beginn: 18:00 Uhr
Ort: Konferenzraum der ENFO AG, Jägerstraße 6, 01099 Dresden

pdficon_largeEinladung und Tagesordnung

 

 

Wir unterstützen…

das Aktionsbündnis ‚STRUKTURWANDEL JETZT – Kein Nochten II‘ in seinen Forderungen für eine Energiewende in Sachsen, den Schutz des Klimas und den Erhalt von Natur und Dörfern der Lausitzer Bergbauregion.

Demonstrieren auch Sie ihre Unterstützung am 14.09.2013 vor der Semperoper!

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Energiestammtisch Elbland

Logo Energiestammtisch hell

Unser Gast: Prof. Dr.-Ing. Michael Beckmann, TU Dresden, Institut für Energietechnik, Professur für Verbrennung, Wärme- und Stoffübertragung

Thema: Die Perspektive heißt Vollversorgung. Mit Ökostrom und Zielvorlagen allein ist die Energiewende nicht zu schaffen.

Der Weg zu den erneuerbaren Energieträgern ist ein enormer Transformationsprozess unserer Gesellschaft und ein riesiges technologisches Infrastrukturprojekt, das nicht nur technische Herausforderungen beinhaltet sondern auch gesellschaftliche Konsequenzen hat. Akzeptanzfragen müssen vor dem Hintergrund der technischen Lösungen diskutiert werden:

  • Wie könnte eine flächendeckende Vollversorgung mit Strom, Wärme und Kraftstoff durch erneuerbare Energieträger konkret aussehen?
  • Wo steht die Elbland-Region und welche nächsten Schritte wären hier zu vollziehen?

Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit!

Zeit: Dienstag, den 08. Oktober 2013, 19 Uhr

Ort: Familienzentrum Altkötzschenbroda (Familieninitiative Radebeul e.V., Altkötzschenbroada 20, 01445 Radebeul)

 

Start der Energiegenossenschaft Elbland-Energie eG

Logo_Elbland EnergieMit 15 Gründungsmitgliedern startet die am 24. Juni in Dresden gegründete Elbland-Energie eG i.G., deren Ziel es ist, erneuerbare Energien-Projekte in der Elbland-Region mit regionaler Finanzierung und regionaler (Bürger-) Beteiligung umzusetzen. Noch in diesem Jahr soll der dabei erzeugte Strom den Verbrauchern in der Region angeboten werden.

Weitere Informationen zur Genossenschaft, insbesondere zu den Beteiligungsmöglichkeiten, finden sie unter

www.elbland-energie.de

Mitgliederversammlung 2013

Auf unserer Mitgliederversammlung am 11. April wurde der Vorstand für die geleistete Arbeit in 2012 einstimmig entlastet und anschließend von den Mitgliedern turnusgemäß neu gewählt.

Darüber hinaus votierten die Mitglieder einstimmig für eine Sitzverlegung des ELBLAND-FORUM e.V. nach Dresden.

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Herausforderung Energiewende in der Elblandregion – Strategien zur Förderung auf lokaler Ebene – Die Methodik aus dem EU-Projekt Cities on Power

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Am 13. November 2012 war Gastreferent Herr Stefan Mieth, Lokale Agenda 21 für Dresden e.V., Projektkoordinator Klima/Energie, beim Energiestammtisch Elbland. Hier sein Statement zum Thema „Herausforderung Energiewende in der Elbland-Region – Strategien zur Förderung von Erneuerbaren Energien – Die Methodik aus dem EU-Projekt Cities on Power“.

 

Die Energiewende ist seit der Einführung des Erneuerbaren Energiengesetz (EEG) im vollen Gange. Dabei fallen immer wieder die Schlagwörter „Dezentralisierung“ und „Demokratisierung“. Die Entwicklungen der letzten 10 Jahre zeigen, dass vor allem Privatpersonen und Landwirte über 50% der installierten Leistung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien verfügen. Die großen Energiekonzerne haben hingegen mit circa 6,5% einen sehr geringen Anteil. Der Lokale Agenda 21 für Dresden e.V. untersucht im Rahmen des EU-Projekts „Cities on Power“ diese Entwicklung. Neben Investitionen von Einzelpersonen haben sich in den letzten Jahren viele unterschiedliche Beteiligungsformen etabliert. Daraus ergibt sich für das Projekt „Cities on Power“ eine der Hauptfragestellungen, welche lautet: „Wie kann ich Akteure im Energiesektor mobilisieren?“ Interessant erscheint dabei der internationale Erfahrungsaustausch, welcher durch die Beteiligung von polnischen, italienischen, österreichischen und deutschen Projektpartner gewährleistet ist.

Während des Projektverlaufes wurden bereits Akteursanalysen, unter anderem für den Raum Dresden, durchgeführt. Diese bilden die Grundlage für nachfolgende Untersuchungen. Insbesondere wurden Kommunikations- und Förderinstrumente analysiert und dabei deren Akteursbezug hergestellt. Aus diesen Ergebnissen ist ablesbar, welche Kommunikations- und Förderinstrumente für welchen Akteur am geeignetsten erscheinen. Dadurch besteht die Möglichkeit zielgruppenspezifisch Akteure für die Energiewende zu gewinnen.

Zurzeit werden Best-Practice-Beispiele von Beteiligungsmodellen zusammengetragen. Diese werden in einem „Transnationalen Beteiligungskonzept“ dokumentiert. Neben verschiedenen lokalen Informationsveranstaltungen werden im weiteren Projektverlauf alle Ergebnisse auch auf der Projektwebsite www.citiesonpower.eu veröffentlicht.

Elektromobilität in Sachsen: 1 Million Elektroautos in Deutschland bis 2020 – Warum sehen wir noch keine?

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Am 11. September 2012 war Gastreferentin Frau Cathleen Klötzing, Sächsische Energieagentur SAENA, Bereich Energieeffizienz-Mobilität beim Energiestammtisch Elbland. Hier ihr Statement zum Thema „Elektromobilität in Sachsen – 1 Million Elektroautos in Deutschland bis 2020 – Warum sehen wir noch keine?“ 

 

 

Das politische Ziel 2020: 1 Million Elektrofahrzeuge  in  Deutschland – ist ambitioniert.  Aber Deutschland will Leitmarkt und –anbieter für Elektromobilität werden.

Sachsen ist eine von bundesweit acht Modellregionen für Elektromobilität, die vom Bundesverkehrsministerium gefördert werden. In der ersten Phase wurden in Sachsen von 2009 bis 2011 Projekte mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten umgesetzt. Hervorzuheben sind die Projekte „SaxHybrid“ mit dem Einsatz von jeweils 10 Hybridbussen im ÖPNV in Dresden und Leipzig, „SaxMobility“ in dem der Einsatz von Elektrofahrzeugen im Flottenbetrieb erprobt sowie der Aufbau notwendiger Ladeinfrastruktur vorangetrieben wurde und das Projekt „Entwicklung von Prozess- und Produktionstechnologien für Energiespeichersysteme“.

 

Aufgrund der sehr guten Ergebnisse der ersten Phase der wurde das Modellregionen-Programm bis Ende 2014 verlängert. Dadurch befinden sich in Sachsen neue Projekte in der Umsetzungsphase. Zum einen ist „SaxMobility II“ mit neuen Schwerpunkten zum Vorgängerprojekt, wie z. B. der diskriminierungsfreie Zugang zu Abrechnungssystemen an Ladestationen und die Anbindung von Elektromobilität an den ÖPNV, fortgesetzt worden. Zum anderen das Projekt „Energiespeichersysteme im ÖPNV“, bei dem u. a. kostenoptimierte Herstellungsverfahren für Batteriesysteme im ÖPNV entwickelt werden.

Seit Anfang dieses Jahres ist Sachsen nun auch „Schaufenster für Elektromobilität“. Die Bundesregierung fördert von 2012 bis 2015 diese groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben mit 180 Mio. Euro. Im bayerisch-sächsischen Schaufenster ELEKTROMOBILITÄT VERBINDET sollen ca. 60 Projekte mit einem Volumen von bis zu 150 Mio. Euro an der Schnittstelle von E‑Fahrzeug, Energiesystem und Verkehrssystem umgesetzt werden. Themenschwerpunkte des Schaufensters sind: Langstreckenmobilität, Urbane Mobilität, Ländliche Mobilität, Internationale Verbindungen sowie Aus- und Weiterbildung. Bayern und Sachsen haben es sich zum Ziel gesetzt gemeinsam wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle für die Elektromobilität zu entwickeln und zu etablieren.

Die Realität zeigt zum 01.01.2012 bisher über 200 E-Autos in Sachsen – Tendenz steigend. Das ist noch nicht viel, aber die Innovationen der  Elektromobilität in Sachsen bewegen sich auf dem richtigen Weg.

 

Herausforderung Energiewende: Ausbau der Stromnetze

Am 8. Mai 2012 war Gastreferent Herr Dipl.-Ing. Jörg Dickert, TU Dresden, beim Energiestammtisch Elbland. Hier sein Statement zum Thema “Herausforderung Energiewende: Ausbau der Stromnetze – Brauchen wir Leitungsautobahnen für eine dezentrale Energieversorgung?”

 

 

Die elektrische Energieversorgung ist ein wichtiger Bestandteil der gut ausgebauten Infrastruktur in Deutschland und die Qualität wird weltweit hoch angesehen. Zuverlässige Energieversorgungsnetze sind zudem Bedingung für Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Die Aufgaben der Netze haben sich in den letzten Jahren mit der Integration von erneuerbaren Energien stark verändert. Galt es bisher, den Strom möglichst effizient zum Kunden zu leiten, steht heutzutage auch die größtmögliche Aufnahme sowie Verteilung von Strom aus Sonne und Wind im Focus. Bisher erfolgte die Integration durch Ausnutzung der im Netz bestehenden Reserven. Viele Betriebsmittel, wie Kabel und Transformatoren, werden immer mehr bis an ihre Grenzen betrieben. Dies birgt auch Gefahren, da ein ständiger Betrieb am Limit schneller zu Fehlern und so zu Stromausfällen führen kann.

Der Wandel der Energieversorgung bringt einen enormen Forschungs- und Investitionsbedarf mit sich. Zum einen müssen die Grenzen der
Betriebsmittel besser verstanden und zum anderen die Energieflüsse umfangreich gesteuert werden. Die Steuerbarkeit soll durch sogenannte
intelligente Netze erfolgen. Dabei werden eine Vielzahl von Informationen (Erzeugungsprognose, Netzauslastung, Lastprognose, Verschiebung von Lasten) gebündelt, um eine optimale Betriebsführung zu gewährleisten. Das Optimierungskriterium ist nicht mehr allein die Effizienz, sondern zudem die Vermeidung von CO2 bei einem möglichst wirtschaftlichen Netzbetrieb.

17. Tag der Erneuerbaren Energien am 28. April 2012

In der sächsischen Stadt Oederan wurde der Tag der Erneuerbaren Energien 1996 aus der Taufe gehoben anlässlich des 10. Gedenktages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Der Tag der Erneuerbaren Energien ist seit 2001 eine deutschlandweite Initiative, in der die praktische Nutzung der Erneuerbaren Energien in vielen Einzelaktionen besonders im Mittelpunkt steht.

In Dresden werden vor diesem Hintergrund vom 23. April bis 28. April unterschiedliche Veranstaltungen rund um das Thema „Erneuerbare Energien“ durchgeführt. Das Programm können sie hier einsehen.

Der Schulenergietag wird auch in der Woche vom 23. April bis 27. April 2012 stattfinden. Das ELBLAND-FORUM führt am Mittwoch, den 25. April im Auftrag der SAENA das Unterrichtsmodul „Elektromobilität“ an der Mittelschule Pestalozzi Meißen durch.

Weitere Informationen zum Tag der Erneuerbaren Energien hier.

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